Information für Versicherungen

 

Die Versorgung von Zahnunfällen endet meistens nicht mit der Erstversorgung nach dem Unfall, sondern zieht hohe Folgekosten nach sich. Diese Kosten steigen mit jedem Zahnverlust deutlich an.Die höchsten Folgekosten sind bei der Versorgung durch Implantate zu erwarten. Es ist daher ein ökonomisches Ziel, Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Der Aufwand dafür kann manchmal das normale Maß übersteigen, wenn beispielsweise Leistungen notwendig werden, die weder im Leistungskatalog einer gesetzlichen Krankenkasse, noch im Leistungskatalog einer privaten Krankenkasse enthalten sind (beispielsweise die Apexifikation, die Revaskularisation, der präendodontische Aufbau bei tief frakturierten Zähnen). 

Bedenkt man aber, dass der Zahnverlust eines Jugendlichen hochgerechnet auf die durchschnittliche Lebenserwartung etwa 13 000 bis 17 000 Euro an Folgekosten nach sich zieht, ist der Zahnerhalt sinnvoller und zudem für die Betroffenen weniger belastend.

 

 

 

Was sich so einfach anhört, ist in der Realität der Schadensregulierung jedoch häufig schwierig, weil Leistungskataloge und Vorgaben eine Erstattung entweder nicht erlauben oder stark einschränken. 

Wir möchten mit unserer Initiative den Betroffenen Möglichkeiten aufzeigen, die geschädigten Zähne möglichst lange zu erhalten. Sie als Kostenträger haben letztendlich aus ökonomischen Gründen das gleiche Ziel. 

Es ist immer schwierig, neue Wege zu gehen und bestehende Dinge zu ändern. Vielleicht kann diese Initiative dazu beitragen, dass sie ihre Erstattungsmodalitäten kritisch hinterfragen.